
Ein ganz maßgeblicher Teil der Arbeit an Kundenschnittstellen ist die Emotionsarbeit. Das bedeutet, die gewünschte Präsentation von Gefühlen im Austausch gegen den Lohn. In jedem Unternehmen gibt es (ausgesprochene oder unausgesprochene) Regeln, welche Emotionen an Kundenschnittstellen gewünscht und welche unerwünscht sind (z.B. Freundlichkeit vs. Ärger und Frustration).
Das bedeutet für MitarbeiterInnen, dass sie sehr oft Gefühle zeigen müssen, die sie nicht fühlen.
Das führt zu emotionaler Erschöpfung die auf Dauer krank macht und zu Burnout führen kann.
Egal, ob der Kunde seine Beschwerde aggressiv, abwertend oder mit Zynismus vorbringt, vom Mitarbeiter wird immer eine professionelle, freundliche und hilfsbereite Reaktion erwartet. Wie kann dieses Kunststück gelingen?
!! Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit nicht auf
Beleidigungen oder kränkendes Verhalten des
Kunden sondern auf das Sachproblem.
!! Interpretieren Sie selbstschonend was der
Kunde im Ärger sagt.
!! Nehmen Sie die Gefühle des Kunden als
die seinen wahr und akzeptieren Sie sie.
So bleiben Sie gesund:
!! Rufen Sie die gewünschten Gefühle in sich hervor (Tiefenhandeln) und "spielen" Sie sie nicht nur (Oberflächenhandeln).
!! Erkennen Sie, dass Sie die Darstellung gewünschter Gefühle einen Wert und Sinn hat.
Mehr Informationen zum Thema Emotionsarbeit finden Sie unter Wissenswertes .