Kosten von 3,3 Milliarden Euro
Die Zahl der psychisch bedingten Krankenstände ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dies zeigen Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger. Einer früheren Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts und der Donau Universität Krems zufolge entstehen dem Staat und den Unternehmen durch psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz jährlich Kosten von 3,3 Milliarden Euro.

 

Burn-out in jeder zweiten Firma
Einer Studie der Arbeiterkammer OÖ im Juni 2016 zufolge gibt es in jeder zweiten Firma in OÖ Fälle von Burn-out. Und das ist keine spezifische Entwicklung für OÖ, sondern ist für ganz Österreich beispielhaft.

Der Druck auf die Beschäftigten steigt laufend– und zwar "bei gleichzeitig zurückhaltender Personalpolitik" der Arbeitgeber, so die Arbeiterkammer. Das berge gravierende Folgen für Betroffene, Arbeitsmarkt und Volkswirtschaft, denn die Rückkehr nach einer Burnout-Erkrankung sei schwierig und der persönliche Schaden groß.