2) Gedankendisziplin
Der Schlüssel zum Wohlbefinden liegt darin, unangenehme Gefühle in Schach zu halten. Manche Gefühle sind situationsbezogen und sinnvoll, zum Beispiel Trauer, wenn ein Anlassfall vorliegt. Andere Gefühle belasten und haben keinen Mehrwert für die Seele. Die Neurobiologie unserer Emotionen verursacht jedoch, dass Gefühle sich selbst zu erhalten versuchen. Das bedeutet, dass man, je nach Stimmung, seine Aufmerksamkeit und Gedanken genau auf jene Dinge lenkt, die die vorhandene Stimmung verstärken. Ist man lustig, fallen einem tausend lustige Gedanken ein, ist man jedoch niedergeschlagen, dann wird man von Sorgen und anderen belastenden Gedanken gequält. Wichtig ist daher die Gedankendisziplin. Sobald man sich seiner negativen Gedanken bewusst wird, soll man seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes (Stimmungsaufhellendes) lenken, dem folgen die Gefühle und den Gefühlen folgen die Gedanken.


3) Ablenkung
Zerstreuungen zerreißen die Kette der negativen Gedanken. Unternehmen Sie etwas mit Freunden, gehen Sie essen oder ins Kino. Je aktiver Sie dabei sind, desto wirksamer und hilfreicher ist es! Die wirksamsten Zerstreuungen sind zudem jene, die die Stimmung verändern, also ein lustiger Film, ein spannendes Sportereignis, ein Buch das Auftrieb gibt.