Mit Ihrem persönlichen Trainingsplan trainieren Sie Ihre Resilienz, damit Sie widerstandsfähig, gesund und vielleicht sogar gestärkt aus dieser Krise hervorgehen.

Sie fühlen sich verzagt, gestresst, leiden unter Lagerkoller oder haben schlichtweg Angst?
Was hier hilft ist Resilienz.
Resilienz bedeutet psychische Widerstandskraft und die Fähigkeit, schwierige Situationen gut zu überstehen.
Wie Sie Ihre Resilienz stärken können, das lernen Sie hier in diesem Video.

Sie telefonieren mit Menschen in Not und fühlen sich oft gereizt oder wütend, nachdem Sie sich längere Zeit die Sorgen und Nöte fremder Menschen angehört haben? Ich kann Sie beruhigen: Das ist gesund.

Machen Sie sich bewusst, dass Emotionen hochgradig ansteckend sind. Wenn Sie das Wort schon nicht mehr hören können, dann lesen Sie hier weiter.

Derzeit haben wohl viele Menschen Angst. Angst ist ein nützliches Gefühl, das uns hilft, angemessen auf Gefahren zu reagieren. Zuviel Angst ist jedoch weder hilfreich noch nützlich.

Ein gesunder Umgang mit Angst ist achtsam: wahrnehmen, dass das Gefühl da ist, aber nicht aus der Angst heraus handeln. Verdrängte Gefühle machen krank. Daher lassen Sie zu, dass da Angst ist, aber identifizieren Sie sich nicht damit.

Hier eine Anleitung mit gesprochener Achtsamkeitsmeditation.

Wir kennen das: Während manche MitarbeiterInnen unter starken Belastungen erkranken, bleiben andere gesund. Woran liegt das?

Das Wort „Resilienz“ kommt aus dem Lateinischen „resilire“ und bedeutet „zurück springen“ oder „abprallen“.

Unser Gehirn hat sich für das Leben und Überleben in der freien Natur über Jahrtausende entwickelt. Wie können wir dieses Werkzeug in der heutigen Hochleistungszeit gehirngerecht einsetzen?

MitarbeiterInnen an Kundenschnittstellen stehen immer öfter aggressiven Kunden gegenüber. Zu dieser ernüchternden Erkenntnis kam nun auch eine Befragung des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Darmstadt, im Rahmen des Studienprojekts “Aggression und Gewalt im Kundenkontakt”.

Woran liegt diese erhöhte Gewaltbereitschaft? Werden wir Menschen immer aggressiver? Fordern Kunden immer aggressiver ihre vermeintlichen Rechte ein? Oder liegt es am Ende an den Unternehmen, die ihre Kunden in die Verzweiflung treiben?

Die Arbeitsanforderungen an Kundenschnittstellen erfordern von den Führungskräften ein zusätzliches Maß an Führungskompetenzen. Sie sind ganz besonders gefordert, wo möglich, Belastungen zu reduzieren, Ressourcen zu aktivieren und überhaupt gesund zu führen.

Ein ganz maßgeblicher Teil der Arbeit an Kundenschnittstellen ist die Emotionsarbeit. Das bedeutet, die gewünschte Präsentation von Gefühlen im Austausch gegen den Lohn. In jedem Unternehmen gibt es (ausgesprochene oder unausgesprochene) Regeln, welche Emotionen an Kundenschnittstellen gewünscht und welche unerwünscht sind (z.B. Freundlichkeit vs. Ärger und Frustration).

Das bedeutet für MitarbeiterInnen, dass sie sehr oft Gefühle zeigen müssen, die sie nicht fühlen.

Wenn die Tage kürzer werden und für viele von uns die Arbeitszeit mit den hellen Tagesstunden zusammen fallen, dann kann sich bei dem einen oder anderen eine niedergeschlagene, ja depressive, Stimmung ausbreiten. Gerade für Angestellte an Kundenschnittstellen ist das ein echtes Problem, da der Erfolg ihrer Arbeit stark davon abhängt, wieviel Energie sie für einen Kunden aufbringen können. Lächeln, Freundlichkeit, Engagement, kreative Lösungen … das alles kostet Kraft, die einem jetzt fehlt.